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Wenn es um Roadtrips geht, sind die USA die Sehnsuchtsdestination. Dabei hat die Schweiz landschaftlich mindestens genauso viel zu bieten. Emel hat mit ihren Freund:innen Jannina und Nick den Rucksack gepackt und einen Roadtrip-Test gewagt. Kann der Brienzersee oder die Aareschlucht mit der eindrücklichen Szenerie von Wyoming und Montana mithalten?

Die Staaten gelten als die Roadtrip-Destination, wenn es um schöne, weite Landschaften geht. Auch ich träume (und spare) schon lange dafür, mir den Traum von einer Reise durch die Landschaften der USA zu erfüllen. Dabei lebe ich ja selbst in einem Land, das an Naturkulisse einiges zu bieten hat. Als grosser Fan vom Losfahren wagte ich ein Experiment: Wie gut kann man denn bei uns zulande “Roadtrippen”?

Ich hatte nicht wirklich einen Plan und auch kein getaktetes Programm. Zum Glück sind meine Freund:innen genauso spontan und sagten zum Ausflug Richtung Süden sofort zu. Wir trafen uns um 8.30 Uhr bei der Autovermietung Hertz in Zürich Hardturm. Ich hatte an dem Tag Glück, es waren zahlreiche Autos spontan verfügbar. So konnte ich online das Auto aussuchen und buchen. Vor Ort haben wir den Schlüssel abgeholt, sind eingestiegen und schon ging es los!

Da wir alle drei keine Morgenmenschen sind und für uns alles vor 9 Uhr noch «mitten in der Nacht» ist, wie Jannina sagt, haben wir uns rasch ein Frühstück gegönnt. Kaffi, Gipfeli und Snacks sind schliesslich die Essenz jedes Roadtrips. Unser erster Stopp: eine Tankstelle an einer Autobahnraststätte (wir sind ja schliesslich unkompliziert, oder?). Dann hiess es nur noch, Musik anmachen und Gas geben. «What a feeling!», trällerte fröhlich aus der Sprechanlage. Besser geht’s nicht.

Information: Mit der Hertz Yellow Card sparst du bis zu 15% auf Mietwagen.

First Stop: die Aareschlucht in Meiringen, Berner Oberland

Nachdem wir uns mit der Tankstelle zufrieden gegeben hatten, bereuten wir diese Wahl bei der Aareschlucht ein wenig. Denn hier gab es ein herziges Café mit, let’s face it, besseren Snacks. Jetzt hatten wir aber schon gefrühstückt, also ging es direkt los. Die Aareschlucht kostete für Erwachsene 13 CHF Eintritt.

An der Kasse gab es noch eine Roadmap. Und obwohl ich keine Karte lesen kann, standen wir kurze Zeit später mitten in der Aareschlucht. Und wow, die Aussicht war absolut spektakulär. Die Roadmap brauchte es zum Glück gar nicht.

Jannina ging voraus und gab das Tempo an. Hohe, teils fast mystisch wirkende Felswände ragten links und rechts neben uns empor. Und dazwischen floss das türkisfarbene Wasser der Aare, das sich mit voller Kraft seinen Weg durch die enge Schlucht bahnte. Auf den Holzstegen konnten wir den Fluss entlanglaufen. Es war absolut atemberaubend. Fehlte nur noch, dass jemand “Waht a Feeling” singen würde.

Mit der Sonne im Gesicht und zwischen den Felswänden könnte man meinen, dass man gerade im Zion Nationalpark in Utah ist. 

Danach ging es wieder ins Auto, denn der nächste Stopp wartete darauf, von uns entdeckt zu werden.

Ziel: der Uferweg am Brienzersee.

Jannina war schon öfters am Brienzersee und konnte die ganze Fahrt über nicht aufhören, davon zu schwärmen, wie blau das Wasser ist. Und yes, der See muss auf jede Schweiz-Bucket-Liste. Da keine Worte der Welt die Schönheit beschreiben können: Auf unserem Instagram @mycation.travel gibt’s ein Video zum ganzen Trip mit noch mehr visuellen Eindrücken.

Berge, See, gutes Essen – mehr braucht es nicht für einen perfekten Tag. Wir hatten zuvor unseren Picknickkorb vollgemacht und genossen die Pause, umgeben von der Natur. Frisches Baguette, Aufstriche, Käse – die simpelsten Dinge sind eben oft die besten. 

Ein Roadtrip ist auch die perfekte Gelegenheit, einander besser kennenzulernen. Zumindest wenn man gute Company hat und niemand einschläft! Natürlich landeten wir unterwegs irgendwann beim Thema Dating-Life – wo sonst? Das Fazit: Im Herzen sind wir alle Gold-Digger, merkten wir schnell. Denn am liebsten würden wir jeden Tag Roadtrips machen und diese von unseren Göttergatten und Göttergattinnen finanzieren lassen. Wir sind eben ehrlich.

Während wir langsam wieder Richtung Zürich fuhren, suchte Nick den nächsten Quick-Stop heraus. Der war schnell gefunden und da wir mit dem Auto flexibel waren, passten wir die Route schnell an und integrierten den kurzen Stopp am Brünigpass Viewpoint.

Auf dem Weg dorthin machten wir noch eine kleine Pause für alle Bedürfnisse. Ein Hoch aufs Mietauto: Einfach anhalten, wo man will (ausser im Halteverbot). 

Am Brünigpass selbst stellen wir schnell fest: Nick darf keine Stopps mehr heraussuchen. Ich sage es mal so: Auf Bildern wirkt der Pass ein kleines bisschen spektakulärer als in echt. Es war ganz nett aber die Schweiz hat ganz sicher coolere Orte. Die lowkey risky Selfies auf der Strasse haben uns besser gefallen, wie ihr deutlich an unseren Gesichtern seht.

Also ging es zurück ins Auto. Musik an, Fenster runter, mitsingen, lachen. Im Gegensatz zum Brünigpass war die Fahrt und das Unterwegssein definitiv ein Highlight. Wir haben Jannina unterwegs rausgelassen, da sie auf dem Weg wohnt. Für Nick und mich ging es zurück nach Zürich. Zurück zur Hertz Zürich Altstetten, wo wir das Auto wieder abgegeben haben.

Um kurz nach 19 Uhr kamen wir bei der Zentrale an. Die Filiale hatte schon geschlossen – aber kein Problem. Schlüssel konnten wir einfach ins Fach werfen, fertig. 

Das Fazit? Einen sommerlichen Roadtrip durch die Schweiz kann ich nur empfehlen. Mein Tages-Experiment als Vorbereitung hat mich mehr als überzeugt. Innerhalb von 10 Stunden haben wir so viele tolle Dinge erlebt und sind ordentlich zusammengewachsen – man stelle sich vor, was nach einer Woche unterwegs passiert. Und: Im Gegensatz zu den USA gibt es kulinarische Highlights mit wunderschönen Passstrassen statt Fastfood und achtspuriger Autobahn.

Kleiner Insider-Tipp: Mit der Yellow Card von Hertz bekommst du bis zu 15 Prozent Vergünstigungen auf Mietautos. Lohnt sich also definitiv, wenn du öfter mal einfach losfahren willst.

Emel Akdag

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