Vor unserer Weltreise habe ich wahrscheinlich mehr Zeit mit Packlisten verbracht als mit der eigentlichen Routenplanung. Ich habe recherchiert, Listen geschrieben, wieder gestrichen und mich gefragt, was wir als Familie mit einem Kleinkind wirklich brauchen würden.



Heute, vier Monate und drei Klimazonen später, weiss ich: Die meisten Dinge, die wir unterwegs nachkaufen mussten, hätten wir problemlos schon vor der Abreise besorgen können. Genau deshalb habe ich meine grössten Packlisten-Fehler aufgeschrieben – damit ihr sie nicht auch macht. Falls du gerade deine eigenen Ferien oder sogar eine längere Reise planst, kannst du dir vielleicht einige meiner Fehler sparen.
Packfehler Nr. 1:
Zu wenig Packing Cubes einplanen
Meine Lobeshymne auf Packing Cubes habe ich schon in meinem letzten Artikel gesungen. Und ich war überzeugt, dass unsere reichen würden. Immerhin hatten wir rund neun Stück dabei. Falsch gedacht. Bei jedem Ortswechsel sammeln sich getragene Wäsche, Souvenirs, Einkäufe und anderer Krimskrams an, die irgendwo verstaut werden müssen. Plötzlich fehlen zusätzliche Ordnungsmöglichkeiten.
Heute würde ich bewusst zwei bis drei leere Packing Cubes als Reserve mitnehmen. Sie brauchen kaum Platz, sorgen aber dafür, dass der Koffer auch nach Monaten noch organisiert bleibt.

Gute Packing Cubes findest du mittlerweile in vielen Reise- und Sportgeschäften wie Decathlon oder Ochsner Sport im Shoppi Tivoli. Vergleiche verschiedene Grössen direkt vor Ort und fülle sie probeweise mit Kleidern. Mir war vorher gar nicht bewusst, wie unterschiedlich gross ein M oder L – je nach Hersteller – tatsächlich ausfallen kann.
Packfehler Nr. 2:
Zu viel Elektronik im Handgepäck mitschleppen
Vor der Reise hatte ich Angst, etwas zu vergessen. Deshalb habe ich viele sperrige Geräte sowie unzählige kleine Kabel und Batterien eingepackt, die wir bei jedem Flug ins Handgepäck umladen mussten. Die Folge: Wir hatten grosse Mühe, die 7-kg-Handgepäcksgrenze mancher Airlines einzuhalten. Laptops, Tastaturen, Akkus und Co. sind erstaunlich schwer. Noch schlimmer: Fast nichts davon haben wir wirklich gebraucht. Bereits nach einem Monat wusste ich nicht mehr, welches Kabel zu welchem Gerät gehörte.
Heute würde ich radikal aussortieren. Keine Powerbanks, Ersatzbatterien und keine «Für den Fall, dass»-Elektronik. Auch grosse Universaladapter würde ich nicht mehr kaufen. Sie sind schwer und meistens kann trotzdem nur ein Gerät gleichzeitig angeschlossen werden. In vielen Ländern kosten einfache Steckdosenadapter und Kabel nur wenige Franken. Wir kaufen lieber vor Ort, was wir brauchen, und lassen es im Airbnb für die nächsten Reisenden zurück. Der Rucksack wird leichter – und das merkt man an jedem einzelnen Reisetag.

Stöbere bei Fust, Manor oder Interdiscount durch praktische Travel Cases für Elektronik und überlege dir, welche Geräte und Kabel du wirklich einpacken willst und ob alles Platz hat. Viele Cases sind kleiner oder schmaler, als sie auf Bildern im Onlineshop wirken. In die Hand nehmen und vergleichen lohnt sich.
Packfehler Nr. 3:
Keine smarte Helfer für die Nacht mitnehmen
Dass ein Babyphone mit muss, war für uns von Anfang an klar. Statt unseres alten Babyphones mit schwachem Akku und ohne Zusatzfunktionen hätten wir lieber in ein neues, leichteres und smarteres Modell investiert. Ganz oben auf meiner Wunschliste stünde heute eine White-Noise-Funktion.
Auf Weltreise schläft man ständig an neuen Orten. Mal ist das Hotel hellhörig, mal unterhalten sich die Nachbarn bis spät in die Nacht. Eine White-Noise-Maschine – ob separat in Reisegrösse oder direkt im Babyphone integriert – braucht kaum Platz, schafft aber vertraute Schlafbedingungen. Nicht nur fürs Kind, sondern ehrlich gesagt auch für uns Erwachsene.

Mittlerweile gibt es unzählige Geräte mit integrierten White-Noise-Geräuschen: Babyphones, Wecker oder portable Lautsprecher, die sich mit entsprechenden Apps verbinden lassen. Am besten schaust du dich in grossen Home-Elektronik-Sortimenten wie bei Manor um.
Packfehler Nr. 4:
Nur schöne Ferien-Outfits planen
Vor der Reise habe ich meine Packliste nach Outfits zusammengestellt. Schau dir dazu mein Reel an, in dem ich den Sudoku-Packtrick getestet habe. Die Realität sieht eher so aus: Du frühstückst morgens in lockerem T-Shirt. Gehst abends noch kurz was einkaufen in gemütlichen Shorts. Entspannst abends auf dem Airbnb-Sofa und ziehst dir einen Hoodie über. Kurzum: Ich habe zu wenig “gemütliche” Kleider eingepackt. Für Alltags-Momente ziehen die Wenigsten gerne Leinenkleider oder Spaghettiträger an. Einen zusätzlichen Pulli und lange Trainerhosen hätte ich ebenfalls gerne von Anfang an dabei gehabt. Wenn du deine einzige Sweatpants bereits im Flugzeug getragen hast, möchtest du nach der Ankunft nicht zuerst waschen müssen, nur um abends etwas Bequemes anzuziehen.

Und noch etwas würde heute auf meiner Packliste stehen: je ein UV-Shirt für mich und meinen Mann. Für unseren Sohn hatten wir eines dabei – und es war praktisch täglich im Einsatz. An manchen Tagen hätten wir uns ebenfalls lieber schnell ein UV-Shirt übergezogen, statt uns ständig neu einzucremen. Auf dem Roller, auf Booten oder bei längeren Trecks zu Stränden und Buchten sind sie Gold wert. UV-Shirts mit kurzen oder langen Ärmeln findest du in Sportfachgeschäften wie Ochsner Sport oder Decathlon. Beide betreiben grosse Filialen im Shoppi Tivoli.
Packfehler Nr. 5:
Sonnencreme und Schwimmzubehör erst vor Ort kaufen
In meinem Reel siehst du übrigens auch, weshalb bei uns Sonnencreme und Schwimmflügel mittlerweile ganz oben auf der Packliste stehen. Vor unserer Reise dachte ich: Sonnencremes oder Taucherbrillen kaufen wir einfach unterwegs. Das klappt theoretisch – praktisch kostet es aber Zeit, Nerven und oft auch mehr Geld. Vor Ort ist die Auswahl oft kleiner und die Preise sind deutlich höher. Gerade nach einem langen Flug oder wenn das Kind endlich ins Wasser möchte, willst du nicht zuerst verschiedene Geschäfte abklappern. Mittlerweile würde ich solche Basics immer schon zu Hause besorgen. Im Shoppi Tivoli bekommst du Sonnencreme, Schwimmwesten, Schwimmflügel und weiteres Badezubehör an einem Ort. Dann weisst du, dass alles passt, und der erste Ferientag startet entspannter.

Packfehler Nr. 6:
Zu wenig kleine Taschen und Rucksack-Optionen packen
Wir hatten nur einen grossen Reiserucksack, eine Strandtasche und eine Bauchtasche. Irgendwie dachte ich, das würde reichen. Mittlerweile besitzen wir zwei kleine Rucksäcke und mehrere Umhängetaschen – Dinge, die wir problemlos schon vor der Abreise hätten kaufen können. So kann man einzelne Taschen gepackt lassen und muss nicht ständig den grossen Rucksack oder das kleine Bauchtäschchen neu organisieren. Gerade mit Kind erleichtert das den Alltag enorm. Im Shoppi Tivoli findest du dafür vom Trekkingrucksack bis zur kleinen Crossbody-Bag zahlreiche Optionen.

Packfehler Nr. 7:
Zu viele Kinderkleider mitnehmen
Kinder wachsen unterwegs unglaublich schnell – nicht nur mental, sondern auch körperlich. Während man zuhause durch viele Kleider rotieren kann, werden drei Paar Hosen innerhalb weniger Wochen zu klein oder gehen unterwegs kaputt. T-Shirts halten etwas länger, müssen wegen Sonnencreme, Flecken oder Abnutzung aber ebenfalls regelmässig ersetzt werden.
Ich würde trotzdem deutlich weniger Kinderkleider mitnehmen und Kleidung lieber unterwegs nachkaufen. Das Gleiche gilt für Badekleider. Mehr als zwei pro Person braucht man selbst auf längeren Reisen kaum. Stattdessen würde ich lieber in hochwertige Materialien investieren, die länger halten.

Pro-Tipp: Falls eure Kinder ähnlich ticken wie meines, dann geht neue Shirts oder Badehosen gemeinsam einkaufen. Mein Favorit dafür: ein One-Stop-Shop wie Manor. Nichts ist mühsamer, als bei 35 Grad über eine Badehose zu diskutieren, die der Sohn zum ersten Mal sieht. Kauft die Paw-Patrol-Shorts oder das Glitzerbadekleid. Euer zukünftiges, dehydriertes Ich wird es euch danken.
Packfehler Nr. 8:
Unnötige Spielsachen mitschleppen
Radikal gesagt würde ich fast empfehlen: Pack gar keine Spielsachen ein. Das überrascht wahrscheinlich viele Eltern. Aber unsere mitgebrachten Spielsachen spielen unterwegs kaum noch eine Rolle. Ständig kommt etwas Neues dazu. Mal gibt es Spielsachen im Airbnb, mal schenkt das Hotelpersonal etwas oder wir kaufen spontan ein Auto oder ein Malbuch.
Deshalb lassen wir mittlerweile in vielen Unterkünften Spielsachen zurück, damit sich die nächsten Kinder darüber freuen können. Gerade auf langen Reisen fühlt sich das besser an, als monatelang dieselben Spielsachen mitzuschleppen, die längst niemanden mehr interessieren.

Falls du trotzdem Spielzeug mitnehmen möchtest, zelebriert einige Tage vor den Ferien gemeinsam das Aussuchen eines Ferienspielzeugs. Das Kind darf in verschiedenen Läden oder Fachgeschäften wie Amsler Spielwaren stöbern, vergleichen und sich am Ende etwas aussuchen. So wird dieses Spielzeug zu etwas Besonderem, das hoffentlich auch auf längeren Reisen immer wieder hervorgeholt wird. Und noch ein kleiner Bonus-Hack: Während das Kind beschäftigt ist, kannst du im Einkaufszentrum gleich Sonnencreme, Sandalen oder Dinge für die Reiseapotheke besorgen.
Packfehler Nr. 9:
Impulskäufe statt bewusste Reiseplanung
Was ich nicht bereue: Dass ich die Reisevorbereitung frühzeitig angegangen bin. Künftig würde ich sogar raten, zuhause eine Bestandesaufnahme zu machen und alles möglichst in einem Einkauf zu erledigen. Im Shoppi Tivoli findest du zahlreiche Geschäfte rund um Reisen, Outdoor, Familie und Freizeit. So kannst du deine Packliste Schritt für Schritt abhaken, bevor das Abenteuer beginnt. Und in den Ferien einfach die Ferien geniessen (und nur das shoppen, worauf du auch Bock hast).

Ferienfeeling ohne Packstress im Shoppi Tivoli
Aber nicht jede Familie plant diesen Sommer eine grosse Reise. Und ganz ehrlich: Nicht jede Familie hat Lust auf Jetlag, Langstrecken-Flüge, verlorene Koffer und spontane Notfall-Einkäufe. Auch wenn wir unser Abenteuer keine Sekunde bereuen, gehören genau diese Momente eben genauso dazu wie die spektakulären Kulturen und Traumstrände, die wir erleben dürfen.
Wenn du mit deiner Familie diesen Sommer einfach ein paar unbeschwerte Ferienmomente erleben möchtest, geht das zum Glück auch ganz ohne Fernreise. Vom 3. bis 8. August 2026 verwandelt sich das Shoppi Tivoli in ein grosses Kinder-Sommerfest mit Spielstationen, Sommeraktionen und jeder Menge Überraschungen für kleine und grosse Gäste. Das vollständige Programm zur Kinder-Sommerwoche findest du online oder direkt im Shoppi Tivoli.
Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Shoppi Tivoli.



